»Woche der ambulanten Versorgung«

In der »Woche der ambulanten Versorgung« stellt die KBV mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 die ambulante Versorgung sowie das Engagement der Ärzte und Psychotherapeuten in den Mittelpunkt. Zwischen dem 26. und 30. Juni finden deutschlandweit Veranstaltungen statt, zu denen die KBV und die KVen alle Interessierten einladen.

Die Sicherstellung einer flächendeckenden ambulanten Versorgung ist der zentrale Auftrag an die Vertragsärzteschaft. Die ambulante Versorgung konnte trotz der demografischen Entwicklung und der rückläufigen ärztlichen Arbeitszeit, – auch und gerade in strukturschwachen Regionen – sichergestellt und weiterentwickelt werden. Dabei hat sich immer wieder gezeigt, dass es das eine Rezept nicht gibt. Vielmehr sind Lösungen gefragt, die auf die spezifischen Bedingungen vor Ort zugeschnitten sind. Genau hier setzt der KBV-Sicherstellungskongress am 27. und 28. Juni 2017 an. Er bietet ein überregionales Podium für solche Ansätze und findet im Rahmen der »Woche der ambulanten Versorgung« statt. 

Im Folgenden finden Sie regionale Angebote der KVen während der Veranstaltungswoche.

AkkordeonZur Übersicht

KV Bayerns
Pressegespräch mit dem Vorstand der KV Bayerns zur »Postercar-Aktion« und zu den Leistungen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern.
 
Termin: 26. Juni 2017, 11:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Landesgeschäftsstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns
Elsenheimerstr. 39
80687 München

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KV Berlin

Wenn das Essen Angst macht – Zur Behandlung von Magersucht, Bulimie und Esssucht

Essstörungen können vielfältig sein, sie reichen von der extremen Kalorienverkleinerung über das taktmäßige Essen und Erbrechen bis zum anfallartigen Vertilgen gewaltiger Mengen. Oft entwickeln sie sich bereits in der Jugend, ihre Ursachen sind vielschichtig, Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Hinter jeder Störung des Essverhaltens stecken starke Gefühlskonflikte, die fachübergreifend behandelt werden müssen. Ärzte und Psychotherapeuten klären in der KV-Sprechstunde über ambulante Therapien von Magersucht, Bulimie und Esssucht auf und geben Tipps zur Vorbeugung und zum Umgang mit Rückfällen.

Termin:
27. Juni 2017, 18:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Kassenärztliche Vereinigung Berlin
Masurenallee 6A
14057 Berlin

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KV Brandenburg
Quo vadis Facharzt? - Modul 1

Erfolgreich in die Existenzgründung.

Termin:
28.06.2017, 14:30 - 18:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Haus der Brandenburgischen Ärzteschaft
Pappelallee 5
14469 Potsdam
 
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KV Hessen
Es wird am 27. Juni eine Pressekonferenz des Vorstands geben, in deren Rahmen die KV Hessen die Leistungsfähigkeit der ambulanten Versorgung (mit speziellem Fokus auf Hessen) darstellen wird. Darüber wird in diesem Rahmen das MediBus-Projekt vorgestellt: eine mobile Arztpraxis, die ab Anfang 2018 in Nordhessen im Rahmen eines Projekts eingesetzt werden wird.

Termin:
27. Juni 2017, 11:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt am Main

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KV Niedersachsen
Pressekonferenz der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen

Thema: Niederlassen in Niedersachsen - Maßnahme zur Gewinnung von Ärztenachwuchs.

Termin: Montag, 26. Juni 2017

Veranstaltungsort:

Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen
Berliner Allee 22
30175 Hannover

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KV Nordrhein
Gesundheitspolitische Diskussion mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Auf Einladung der KV Nordrhein kommt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in das Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl wird er zur Zukunft der medizinischen Versorgung Stellung nehmen. Weiterer Gast und Redner auf der Veranstaltung ist Dr. med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).
Eröffnet wird die Veranstaltung von Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. Nach den Vorträgen ist eine Diskussion vorgesehen, die Thomas Grünert, Chefredakteur des Vincentz Network Berlin, moderiert.

Eingeladen sind alle an Gesundheitspolitik Interessierte, es ist keine Anmeldung erforderlich.

Termin: 30. Juni 2017, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Haus der Ärzteschaft
Tersteegenstraße 9
40474 Düsseldorf

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KV Rheinland-Pfalz
Startschuss Kampagne »KV initiativ«

Mit der Kampagne »KV initiativ« werden Politiker beziehungsweise Entscheidungsträger in Rheinland-Pfalz angesprochen, in deren Kommunen die Versorgungsforschung der KV RLP einen großen Handlungsbedarf festgestellt hat. Um drohende Versorgungslücken abzuwenden, lädt die KV RLP zunächst Kommunalpolitiker dieser Regionen ein und stellt sich als Partner und Experte für die Sicherstellung der ambulanten Versorgung vor. Außerdem zeigt die KV RLP auf, warum die Situation der ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung hier kritisch ist und welche Maßnahmen helfen können, damit die wohnortnahe medizinische Versorgung auch in Zukunft gewährleistet ist.

Termin: Freitag 30. Juni 2017, 10:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz
Isaac-Fulda-Allee 14
55124 Mainz

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KV Schleswig-Holstein
Pressegespräch: »Wer versorgt uns morgen? Die Zukunft der ambulanten Medizin in Schleswig-Holstein«

Jeder dritte der knapp 2.000 Hausärzte ist älter als 60 Jahre. Diese Ärzte dürften in den kommenden Jahren ihre Praxis aus Altersgründen aufgeben. Strukturelle Defizite und ein verändertes Selbstverständnis der jungen Ärztegeneration machen es allerdings immer schwieriger, Nachfolger vor allem für »Landarztpraxen« zu finden. Um auf diese Entwicklung reagieren zu können, sind neue Wege in der ambulanten medizinischen Versorgung und passgenaue regionale Lösungen gefragt.

Gesprächspartner:

- Dr. Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein
- Dr. Thomas Maurer, Vorsitzender des Hausärzteverbands Schleswig-Holstein

Termin:
Dienstag, 27. Juni 2017, 10:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Hotel Atlantic, Raum »Förde 3«,
Raiffeisenstr. 2
24103 Kiel

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KV Thüringen
Die KV Thüringen stellt von Montag den 26.06. bis Freitag, den 30.06. jeweils eine Praxis vor, die beispielhaft für innovative Versorgungsansätze oder für Kooperationen mit anderen Versorgern bzw. Kommunen stehen. Die vorgestellten Projekte zeigen jeweils auch, dass vieles, was in der politischen Debatte mit Bezug auf die ambulant tätigen Ärzte derzeit gefordert wird, in Thüringen schon praktiziert wird.

Die Termine sind als lockere Präsentation des jeweiligen Projekts durch die Beteiligten geplant, d. h. statt langer Statements gibt es vor allem Möglichkeiten zum Gespräch und zum Fragen. Ausdrücklich eingeladen werden jeweils auch lokale Partner der Praxen (z. B. Landratsamt, regionale Gesundheitsinitiativen), Kassenvertreter sowie die örtlichen Wahlkreiskandidaten von CDU, Linken, SPD, Grünen und FDP zur Bundestagswahl. Zum Termin am Freitag kommt die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke).


Mo, 26.06.: Gesundheitsbahnhof Nöbdenitz


In der Gemeinde Nöbdenitz im Altenburger Land plant die Hausärztin, Frau Dipl.-Med. Karla Göthe, gemeinsam mit der Gemeinde ein kleines Gesundheitszentrum im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Für den »Gesundheitsbahnhof Nöbdenitz«, der der Hausarztpraxis direkt gegenüberliegt, sollen andere Versorger gewonnen werden (Zahnarzt, Apotheke, Physiotherapie, ...). So können alle profitieren: Die Einwohner finden alles an einem Ort, die Leistungserbringer können sich bei der Betreuung der Patienten abstimmen. Die Hausarztpraxis selbst (zzt. zwei Fachärztinnen für Allgemeinmedizin) wird attraktiver für eine künftige Übernahme od. Weiterentwicklung (z. B. Einbeziehung einer Kinderärztin).

Termin: Mo, 26.06., 09:00 Uhr
Ort: Praxis Dipl.-Med. Karla Göthe, Bahnhofstr. 4, 04626 Nöbdenitz (mit Dipl.-Med. Synika Plietzsch)
Ansprechpartner: Wolfgang Göbel, 304496/64616, 0170/7738302, kgoethe-noebdenitz@t-online.de (Bgm. Andre Gampe 0179/7584009, buergermeister@noebdenitz.de)


Di, 27.06.: Palliativnetzwerk APANOR


Bei der ambulanten Versorgung schwerstkranker und sterbender Patienten arbeiten im Ambulanten Palliativ-Netzwerk Nordthüringen (APANOR) Palliativärzte und Pflegefachkräfte zusammen. Koordiniert wird die Arbeit vom Hausarzt Dr. André Haas in Ilfeld bzw. Neustadt/Südharz. Das Netzwerk stellt die individuelle häusliche Betreuung dieser Patienten im Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis sicher: mit 24-Stunden Rufbereitschaft, Beratungshotline, Schmerzbehandlung, Krisenintervention usw. APANOR kooperiert dabei Sektor-übergreifend mit Kliniken, Pflegediensten, Hospizvereinen und dem stationären Hospiz in Neustadt/Südharz.

Termin: Di, 27.06., 11:30 Uhr (gg. 12 Uhr weiter zum Hospiz »Haus Geborgenheit«, Badestr. 23A, 99762 Neustadt/Südharz)
Ort: APANOR, Obertor 14, Harztor, OT Ilfeld, 036331/50510, info@arztpraxis-haas.de
Ansprechpartner: Dr. med. Andre Haas (+ Roland Tetkov), Am Ring 5, 99762 Neustadt, 036331/31450, 036332/74817, Ltr. d. Hospizes: Hans Christoph Wisch


Mi, 28.06.: Mentorin für den Berufsnachwuchs


Die Hausärztin Dorothea Stula praktiziert mit ihren Kolleginnen in einer Gemeinschaftspraxis in Weimar und Buttelstedt. Gleichzeitig arbeitet sie seit 2015 für das Weiterbildungskolleg Allgemein-medizin (künftig Kompetenzzentrum …) als Mentorin für Ärzte in Weiterbildung. Hier vermittelt sie Praxis-relevante Inhalte aus der ambulanten Versorgung, die sonst in der Weiterbildung zu kurz kommen würden, und steht den jungen Ärzten als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Termin: Mi, 28.06., 15:30 Uhr (gg. 16 Uhr beginnt das Mentoringtreffen)
Ort: Praxis Dorothea Stula, Carl-August-Allee 14, 99423 Weimar
Ansprechpartner: Dorothea Stula, 03643/502868, dorothea.stula@gmx.de


Do, 29.06.: Vernetzte Versorgung im ländlichen Raum

Die Hausarztpraxis Lipfert in Wutha/Farnroda (Wartburgkreis) versorgt mit Zweigstellen in den Nachbarorten Thal und Mosbach mehrere tausend Patienten im ländlichen Raum zwischen Eisenach und Ruhla. Niedergelassene und angestellte Ärzte (zwei ehemalige Thüringen-Stipendiaten), Praxispersonal und nicht-ärztliche Praxisassistenten betreuen die Patienten gemeinsam. Inhaber Jens Lipfert knüpft als Vorsitzender der Regionalstelle zudem Kontakte zur Kommunalpolitik, um dort die Interessen von Patienten und Ärzten zu vertreten.

Zeit: Do, 29.06., 14:00 Uhr
Ort: Praxis Lipfert, Eisenacher Str. 42 A, 99848 Wutha-Farnroda
Ansprechpartner: Jens-Uwe Lipfert, 036921/96493, praxis@dr-lipfert.de


Fr, 30.06.: »Niederlassungsfahrschule« in der Stiftungs-Praxis

Am 03.07. öffnet in Ilmenau erneut eine »Niederlassungsfahrschule« der Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen. Träger der Hausarztpraxis ist die Stiftung. Die Fachärztin für Allgemeinmedizin, Dr. med. Christin Grahmann (ehemalige Thüringen-Stipendiatin), arbeitet als Angestellte. Sie versorgt damit Patienten in einer Region mit besonderem Bedarf (8 freie Hausarztsitze) und kann gleichzeitig Schritt für Schritt in die Rolle einer ambulant tätigen Ärztin hineinwachsen. Die Stiftung unterstützt sie in den Fragen der Praxisorganisation und Abrechnung. Nach einigen Jahren »Niederlassungs-Fahrschule« kann sie die Praxis selbst übernehmen. Seit 2006 hat die Stiftung nach diesem Modell bisher sieben Thüringer Arztpraxen eingerichtet oder erhalten, darunter eine weitere in Ilmenau. Wir besuchen die Praxis unmittelbar vor der Eröffnung.

Zeit: Fr, 30.06., 09:45 Uhr
Ort: Lindenstr. 1, 98693 Ilmenau

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KV Westfalen-Lippe
Pressekonferenz: »Wohnortnah, innovativ und qualitätsgesichert –
die ambulante ärztliche Versorgung in Westfalen-Lippe«


Gesprächspartner:
- Dr. med. Wolfgang-Axel Dryden, 1. Vorsitzender der KVWL
- Dr. med. Gerhard Nordmann, 2. Vorsitzender der KVWL
- Thomas Müller, Vorstandsmitglied der KVWL

Termin: Dienstag, 27. Juni 2017, 10:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Ärztehaus der KVWL in Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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