Bürokratieabbau

Mehr Zeit für die Patienten

Ein Arzt verbringt fast 15 Prozent seiner Arbeitszeit mit Verwaltungsaufgaben. Auch wenn die Abschaffung der Praxisgebühr den bürokratischen Aufwand verringert hat, gibt es noch viel unnötigen Papierkram, mit dem es Ärzte zu tun haben.

Eine wahre Papierflut stürzt tagtäglich auf die Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten ein. Der Stapel an Formularen, Anträgen und Dokumentationen wächst, es bleibt weniger Zeit für die Versorgung der Patienten.

Ärzte müssen Formulare ausfüllen, ihre fachlichen Qualifikationen nachweisen und genehmigungspflichtige Leistungen beantragen. Sie müssen Versicherte in sogenannte „Disease-Management-Programme“ einschreiben und Dokumentationen archivieren.

Die Anfragen der Kassen (zum Beispiel zur Arbeitsunfähigkeit eines Patienten) sorgen für erheblichen Verwaltungsaufwand. Rentenversicherungen übermitteln ganze Fragenkataloge, um die Ansprüche von Versicherten zu klären. Auch Anfragen zu Schwerbehindertenausweisen oder Kuranträgen müssen von den Ärzten bearbeitet werden. All das kostet extrem viel Zeit. Zeit, die Ärzte lieber für die Behandlung ihrer Patienten hätten.

Zuviel Papierkram

Der Arztberuf hat auch seine Schattenseiten. Ärzte erzählen im Video, welche Herausforderungen ihnen im Alltag begegnen.